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Claus van Bebber Ulla Oster Sandhya Sanjana Wollie Kaiser Axel Dörner - 2006 (unverkäuflich) Christian Patzer - Top Dog Brass Band - Jazz in Bewegung - 2005
 

 

Der neue Jazzkalender ist da

Seit dem Jahr 2005 gibt es den Grafikkalender von Matthias Schwarz. Der dreizehnte Jazzkalender beinhaltet dreizehn originale Linolschnitte mit Eindrücken des Jazz in E. Nummer 23 mit dem Titel „Atem“. Die Skizzen zu den Druckgrafiken entstanden während des zurückliegenden Festivals vom 24. bis 27.Mai 2017 in Eberswalde. Zum Preis von 144 Euro zzgl. Porto kann einer von 21 Kalendern im Format 297 x 210 mm (DIN A4) beim Künstler erworben werden.

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Ein Gruß zur Ausstellung "Konzerte" - Graphiken von Matthias Schwarz
Garage, Eberswalde, 11. bis 27. Mai 2001

Es gibt Clubs und feste Veranstaltungsreihen, die rühmen sich ihrer Resident-DJ`s, die Jazzkonzerte in Eberswalde rühmen sich ihres Haus- und Hofgraphikers. Matthias Schwarz ist das Premium unter den hiesigen jüngeren Gestaltern. Er taucht mit Skizzenblock und Bleistift in die Welten, die ihn anziehen: die geheimnisvollen des Unhuhns, die etwas eindeutigeren der Kneipen, die offenen der Musik.

Das Stammlokal improvisierter Musik in Brandenburg, die Garage in der Eberswalder Eisenbahnstraße 20, präsentiert im Zusammenhang mit den mittlerweile 7. Eberswalder Jazztagen eine kleine Auswahl seiner Konzert-Graphiken.

Die Garage, wie hier und da zu hören, ein Ort, welcher morbiden Charme versprüht, war von Anfang an, tatsächlich eine ebensolche. Zunächst, nach Errichtung als Teil des preußischen Zollamtes um 1890, bot sie Pferden ein Dach über dem Kopf, dann, sehr viel später, in den 70er und 80 Jahren des vergangenen Jahrhunderts, gab sie irgendwelchem GST-Schrott Herberge und ist schließlich heute Ausspannung für die Fans des aktuellen Jazz.

Die dieser Tage hier ausgestellten Bilder zeigen Musiker und Musikerinnen, von Matthias Schwarz auf seine eigene Weise aufgesogen, während einiger Konzerte des vergangenen Jahres. Die von ihm auf Wesentliches reduzierten Claus van Bebbers, Ulla Osters, Hans Reichels...sind hängengebliebener Extrakt und jetzt das Malz an der Wand. Eine seiner großen Stärken ist eben das Weglassen, aber vielleicht sind seine Kunstwerke auch deshalb so prägnant, weil Matthias Schwarz zudem seine Ohren offen hat. Der Kreis seiner musikalischen Favoriten und Favoritinnen ist mir bekannt und auf jeden Fall nicht Mainstream. Sicher aber ist, daß jener Kreis keinen geschlossenen Zirkel darstellt, und mittlerweile kommt er am holländischen Lautpoeten Jaap Blonk ebenso nicht mehr vorbei, wie am Kölner Saxophon Mafiosi Wollie Kaiser samt dessen Band Timeghost, oder dem schon erwähnten Wuppertaler Instrumentenerfinder Hans Reichel. Ihren Eberswalder Konzerten und dem unmittelbaren akustischen und visuellen Erlebnis, fügt Matthias Schwarz im Nachhinein noch eine zusätzliche Ebene hinzu.

Möge er auch in Zukunft das graphische Auge von Jazz in E. sein. Dies jedenfalls, wünsche ich mir und Ihnen!

 

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Matthias Schwarz zeichnet - Jazz in E. 2007 - Foto: Torsten Stapel

 

Matthias Schwarz zeichnet -
Jazz in E. 2007
Foto: Torsten Stapel

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